...und die erste Woche in Melbourne (in Stichworten)

Apartment: 1A, ist aber auch rein gar nichts dran auszusetzen. Unten ist eine niedliche Küche samt angeschlossenem Ess- und Wohnbereich mit einem Ich-steh-nie-wieder-auf-Sofa, tollem Balkon mit vielen Pflanzen und Blick in einen kleinen Park. Im Wohnbereich rechts geht dann eine kleine Treppe nach oben zum Schlaf- und Badezimmer. Und: Blick auf die Skyline von Melbourne aus fast jedem Fenster (wenn man sich ein bisschen bemüht ;-).

 

Prahran: Derzeit unser zweitliebster Stadtteil von Melbourne. Ein Gewusel von kleinen Geschäftsstrassen, Märkten und Cafés alle direkt um unsere Wohnung herum, wobei es dort aber keinesfalls zu laut oder hektisch ist.

 

Adresse: Autsch, unser wunder Punkt. Problem mit der Adresse ist, dass Gary, unser Vermieter der hier auch normalerweise wohnt, für die Zeit seiner Abwesenheit seine Post umgeleitet hat. (Jaah, hätten wir an seiner Stelle wohl auch getan.) Bedeutet nur für uns leider, dass wir hier keine Post empfangen können...

 

Postfach: Dessen Notwendigkeit ergibt sich aus dem Punkt „Adresse“. Der erste Versuch ein Postfach einzurichten scheiterte allerdings kläglich, da man zu dessen Beantragung eine Adresse in Australien nachweisen muss. Unsere Wohnung hier hatten wir über Airbnb für die ersten sechs Wochen gemietet und darüber gibt es aber leider keinen Mietvertrag…

Schließlich hatten wir die Idee, als Nachweis einen Screenshot von unserer australischen Kontoverbindung (die wir glücklicherweise bereits von Deutschland aus eingerichtet hatten) vorzulegen, wo wir Online unsere Adresse angeben konnten. Der wurde bei der Post dann mit einem zugedrückten Auge akzeptiert.

 

Airbnb: Internetportal, über das man weltweit Wohnungen oder Zimmer mieten bzw. zur Vermietung anbieten kann.

 

Drucker: Den Screenshot (siehe Postfach) mussten wir natürlich zunächst ausdrucken. Ebenfalls ein Problem, wenn man keinen Drucker hat. Gary möge es uns verzeihen, wir haben uns dann in seinen Drucker eingehackt, der hier über WI-FI zugänglich ist. War gar nicht so einfach und hat uns die Notwendigkeit eines eigenen Druckers aufgezeigt. Nach längerer Recherche haben wir uns jetzt für den Epson WF-3520 entschieden.

 

Mobilnummer: Unsere stylischen Smartphones hatten wir uns bereits in Deutschland zugelegt. Whatsapp und Co. lassen sich auch prima über WI-FI betreiben. Aber leider muss man ja auch ab und an Telefonate führen. Wie altmodisch… Trotzdem brauchte es eine australische SIM-Karte. Nach erneut längerer Recherche bei den extrem teuren etablierten Anbietern sind wir schließlich auf amaysim.com.au gestoßen.

Den obligatorischen Adressenachweis (siehe z.B. Postfach), der für den Erwerb der SIM-Karte mal wieder anstand, konnten wir beim freundlichen Coles-Mitarbeiter von nebenan angenehmerweise wegdiskutieren.

 

Whatsapp: We love it!

 

amaysim.com.au: Australischer Prepaid-Mobilfunkanbieter. Sehr zu empfehlen!

 

Coles: Zweitnächster Supermarkt von unserer Wohnung aus.

 

Medicare: Australisches öffentliches Gesundheitssystem. Die Anmeldung wollten wir eigentlich als allererstes in Angriff nehmen. Allerdings mussten hierfür zunächst die Punkte Postfach (siehe Postfach) und Mobilnummer (siehe Mobilnummer) geklärt werden. Erfolgreich waren wir dann schließlich am Montag.

 

TFN (Tax File Number): Ähnliches Thema wie Medicare. Da man die Registrierung jedoch online machen kann, hatten wir das dann schon am Samstag erledigt.

 

Jobsuche: Die haben wir mal gekonnt auf die zweite Woche verschoben. No worries! ;-)

 

St. Kilda: Unser derzeit liebster Stadtteil. Direkt am Meer, niedlich, wuselig und hier liegt auch unser zukünftiges Apartment (siehe Apartment 2).

 

Apartment 2: Schon an unserem vierten Tag in Australien hatten wir bereits den ersten Besichtigungstermin für eine „Anschlusswohnung“ für die Zeit nach den ersten sechs Wochen. Da wir keine Miethistorie in Australien nachweisen und auf keine Referenzen verweisen können, soll es wohl für Ausländer ziemlich schwierig sein eine Wohnung zu mieten. Nach dem Wochenende hat uns aber bereits unsere Maklerin angerufen und mitgeteilt, dass wir unser Traumapartment ab 15. Juli für drei Monate (mit der Option zur Verlängerung) mieten können. Perfekte Lage in St. Kilda, nur zwei Minuten vom Strand und eine Minute von den traumhaftesten Bäckereien entfernt. Eigentlich ist es viel zu klein und nicht so wirklich praktisch, ist aber ein Erstbezug nach vollständiger Renovierung des gesamten Gebäudes, voll möbliert, eingerichtet mit Nespresso-Maschine plus Milchaufschäumer und hat einen riesigen Balkon mit Sonne bis nachmittags. Eben einfach nur zum Verlieben! :-) Außerdem ist das Apartment ja auch nur als weitere Überganslösung für ein paar Monate gedacht, bis unser Container aus Deutschland endlich in Australien eintrifft…

 

Strand: Ja, wir waren da und zwar am Dienstag, am Mittwoch, am Freitag, am Samstag und am Sonntag. Ist immer ein schöner Spaziergang, eine knappe Stunde hin, ein bis zwei Stunden da und dann wieder eine Stunde zurück. Und den Sonnenuntergang bloß nicht verpassen… ;-)

 

Sonne: Hat für uns geschienen und zwar von Dienstag bis Sonntag ohne Unterbrechung. Am Montag gab es zwar morgens Nebel, nachmittags war aber wieder alles in Ordnung. In der Sonne ist es auch teilweise noch richtig warm, die Aussies laufen vielfach noch in T-Shirt und kurzer Hose rum! Sobald die Sonne untergegangen ist, wird es aber frisch.

Alles in allem: Dafür, dass hier gerade am 21. Juni der kürzeste Tag des Jahres war und es gerade mitten im Winter ist, können wir uns wirklich nicht beschweren. :-)

 

Bewegung: Ziemlich viel Pflaster haben wir in der ersten Woche getreten. Ansonsten aber noch nichts: Dafür haben wir zwei Yoga-Matten erstanden (gegen Heikes Willen), um den Rücken mal ein bisschen zu stärken.

 

Lesen: Ach ja, mein Kindle. Den hatte ich beim flugsen Aussteigen (siehe Australien – Der erste Tag…) doch glatt in der Sitztasche des Fliegers vergessen. Hat mich drei E-Mails, fünf Telefonate und ein paar Nerven gekostet und mir schließlich noch eine drei Stunden Sight Seeing-Tour mit Bus und Bahn quer durch Melbourne zum Flughafen eingebracht… Aber ich habe ihn wieder…

 

Wecker: Wer braucht den schon? Wir haben uns auch so auf einen gemütlichen Mitternacht-bis-Neun-Uhr-Rhythmus eingependelt… ;-)

 

Essen: Erstes Sonntagsfrühstück mit Pfannkuchen und Obstsalat. Yummy!!!

 

Essen 2: Sushi! We love it!

 

Essen 3: Endlich gefunden: Schokolade mit Erdnussbutterfüllung… ;-) Yummy!!!

 

Cafés: Jede Menge niedlicher Cafés um uns herum. Wir waren noch in keinen drin… Warum eigentlich nicht? Müssen wir nächste Woche unbedingt nachholen…

Fotos der ersten Woche...

Essen...

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Kommentare: 1
  • #1

    Mücke (Dienstag, 16 Juli 2013 15:11)

    Die Schokolade klingt nach lukullischem Orgasmus !