Herbst in Melbourne

Tourism Certificate II

 

Das australische Ausbildungssystem funktioniert, wer hätte es gedacht, etwas anders als das deutsche. Statt einer 3jährigen intensiven Ausbildung, die man in der Regel nur einmal im Leben hinter sich bringt, gibt es hier ein Gewusel von tausenden staatlich anerkannter Zertifikate, von wenigen Wochen bis hin zu mehr als einem Jahr Dauer, die man immer mal wieder im Leben einschieben kann.

Keine Ahnung ob das insgesamt besser ist, ist aber auf jeden Fall extrem hilfreich, wenn man mal eben das Berufsfeld wechseln will. So hat sich beispielsweise Heike sechs Wochen lang durch ein eigentlich drei Monate dauerndes Tourismus-Zertifikat gequält und fühlte sich dabei das ein oder andere Mal aufs Übelste an alte Schulzeiten erinnert. ;-) Aber: es hat sich gelohnt (siehe Jobinterview)!

Cape Schanck

Vorbild für Heikes Kostüm
Vorbild für Heikes Kostüm

Pinguin und Frosch

 

Auf unsere erste Hochzeit in Melbourne waren wir sogar auch schon eingeladen, und zwar, ein Novum für uns, einer Themen-Hochzeit: das Meer!

Für Heike, das war sofort klar, kam natürlich nur ein Pinguin-Kostüm in Frage. Ich habe mich dagegen etwas schwerer getan. Eigentlich bin ich ja absoluter Pottwal-Fan, aber find dazu mal das passende Kostüm… Daher ist es dann der Frosch geworden.

Fotos dazu gibt es natürlich nicht, schließlich gehört nicht alles ins Internet. ;-)

Entschädigung für den Regen: abends an der Bay...
Entschädigung für den Regen: abends an der Bay...

5 Tage Regen

 

Wo gibt’s denn so was? Fünf Tage Regen am Stück? So haben wir aber nicht gewettet!

Naja, passiert ist passiert. Sind wir mal nicht so. Lassen wir durchgehen, so lange das nicht wieder vorkommt! Passiert wohl auch nur alle zehn Jahre mal...

Ostern in Krefeld
Ostern in Krefeld

Deutschlandreise

 

Musste mich über Ostern doch mal vergewissern, dass in good old Germany noch alles good ist. Flieger hin, sieben Tage lang zwischen Münster, Krefeld und Belgien gewirbelt, Flieger zurück... Ging alles so schnell, dass es schon fast ein bisschen unwirklich war!

Und Heike, die in Australien geblieben war, hat die Zeit perfekt genutzt und gleich mal ihr erstes Vorstellungsgespräch eingeheimst…

Jobinterview

 

...und bei selbigem ersten Vorstellungsgespräch ihre zukünftige (bzw. mittlerweile aktuelle) Chefin nicht nur von ihren fachlichen Qualitäten überzeugen können, sondern auch gleich noch davon, dass die für Ende des Jahres bereits eingeplanten zwei Monate Patagonienurlaub doch quasi eine Art Weiterbildung sind. Schließlich hat sie sich ja bei einem Reiseveranstalter beworben, der auf Abenteuerreisen spezialisiert ist...

Was soll ich sagen? Heikes neuer Arbeitgeber und ich haben da offensichtlich was gemeinsam: wir wollen sie eben haben und sind uns bewusst, dass man sie dafür ab und an mal gehen lassen muss... ;-)

Also: Sonderurlaub genehmigt, Vertrag unterschrieben... manchmal kann das Leben echt einfach sein! Zumindest kurzzeitig, denn momentan fordert der neue Job Heike mehr als ordentlich.

Die Cappuccino-Uhr
Die Cappuccino-Uhr

Cappuccino-Uhr

 

Tata! Nach gerade mal fünf Monaten in unserer neuen Wohnung haben wir tatsächlich was an die Wand gehangen. Natürlich mit Power Strip-Klebehaken: Bohren und Nageln ist in australischen Wohnungen in aller Regel verboten...

Aber wollen wir mal nicht meckern, immerhin tickert unsere Cappuccino-Uhr jetzt schon seit einigen Wochen fröhlich vor sich hin und macht bisher nicht den geringsten Anschein, dass sie demnächst von der Wand fallen will.

Und: Renovierung bei Auszug gibt es dann praktischerweise in australischen Wohnungen auch nicht. :-)

XING-Meeting

 

Genau, das XING-Meeting gibt es auch nach wie vor. Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere daran, dass wir es anfänglich mal erwähnt hatten. Allerdings waren wir in den letzten Monaten eher seltene Gäste, was definitiv eine Schande ist. Denn es ist jedes mal wieder klasse, dort mit ein paar völlig neuen und einigen noch ziemlich neue Leuten zu quatschen, mit denen man meist schon mal den Migrations-Hintergrund gemein und somit einiges zu bereden hat.

Neues aus Japan
Neues aus Japan

Uni Qlo

 

Gerade frisch von Tokio nach Melbourne gezogen! Uni Klo ist die neue japanische Kultmodemarke, die im CBD vor kurzem ihre erste Zweigstelle eröffnet hat.

Die Mode dort ist, nun ja, japanisch eben. Momentan aber total in und dementsprechend herrscht drinnen ein Andrang, der allenfalls noch getoppt wird von...

H&M

 

...H&M? Also das H&M? Da reibt sich der ein oder andere vermutlich leicht verwundert die Augen, aber erst diesen Monat hat tatsächlich der allererst H&M-Laden in ganz Australien (und zwar mitten im Melbourner CBD) aufgemacht. Und das mit durchschlagendem Erfolg! Kann sich ja kein normaldenkender Mensch vorstellen, aber zur Zeit ist es in Melbourne üblich, dass man sich vor H&M in eine Schlange einreihen muss, weil wegen Überfüllung keine weiteren Kunden mehr reingelassen und die Türen dicht gemacht werden! Im Einzelhandel nennt sich sowas glaube ich ein Luxusproblem. ;-)

McLaren Vale

 

Eine der bekanntesten und vermeintlich besten Weinanbauregionen in Australien, gelegen in Südaustralien ein wenig südlich von Adelaide. Gemeinsam mit Edgar (siehe Eddy) und Andrea haben wir (ok, vor allem ich) anhand zweier 750 ml Geschmacksmuster in einem Selbstexperiment mal getestet, ob der gute Ruf auch gerechtfertigt ist. Fazit: Yep, ist er. Kann man schon trinken. ;-)

Mit Eddy, Andrea und Luca am Yarra
Mit Eddy, Andrea und Luca am Yarra

Eddy

 

Unser Guide von unserer Peru-Reise, der die letzten Monate gemeinsam mit seiner Frau Andrea und dem kleinen Luca ein wenig durch Südamerika und Australien getingelt ist. Seine Ankunft in Melbourne musste natürlich entsprechend begossen werden (siehe McLaren Vale).

Frühstück

 

Melbourne gilt gemeinhin als Kaffee-Hauptstadt Australiens und es lohnt sich definitiv, immer mal wieder sein Frühstück samt zugehörigem Warmgetränk auswärts zu nehmen (was wir ja meiner Meinung nach viel zu selten machen).

Dafür aber: wenn wir es denn dann an einem Samstagmorgen mal in ein Café schaffen (und praktischerweise wimmelt es um unsere Wohnung von kleinen Cafés, siehe z.B. Hannah in unserer Café-Bestenliste), dann artete das meist schön gepflegt aus. So geschehen am vorletzten Samstag, wo wir uns sportliche vier Stunden an unseren Kaffeetassen in netter Gesellschaft festgehalten haben.

Das National Theatre
Das National Theatre

42nd Street

 

Berühmte Straße in New York, auf der es jede Menge Theater gibt und die den noch berühmteren Broadway quert.

Letzte Woche haben wir, trotz der stattlichen Entfernung von 16670 km zwischen Melbourne und New York, von unserer Wohnung in der Duke Street bis zur 42nd Street nur gute 10 Minuten gebraucht! Also quasi, eigentlich waren wir nämlich im gleichnamigen Musical, das derzeit im National Theatre in St Kilda aufgeführt wird und welches auf halbem Wege von uns zum Strand liegt. Klasse!

Sie hat es überlebt!
Sie hat es überlebt!

Favela

 

Bezeichnung für die sich die Hügel hochziehenden Slums rund um den Stadtkern von Rio de Janeiro. Wir haben vor einem guten Jahr in einer solchen Favela als Andenken an unsere Südamerika-Reise ein wunderbares Gemälde erstanden und dann das Kunststück vollbracht, es immer im Handgepäck von Rio über Amsterdam, Krefeld und Kuala Lumpur nach Melbourne und dort schließlich von Prahran nach St. Kilda zu bringen, ohne dass es nennenswerten Schaden genommen hätte. Seit gut einer Woche hängt es jetzt endlich an unserer Wohnzimmerwand (gegenüber von der Cappuccino-Uhr).

Rezept
Rezept

Curry Gulasch

 

Mein Lieblingsgericht aus Kindheitstagen. Habe ich im stolzen Alter von 38 Jahren tatsächlich jetzt zum ersten Mal selbst gekocht. Ging geschmacklich sogar in die richtige Richtung. ;-)

Für alle Interessierten ist hier auch das Rezept.

Ein kugeliger, wuscheliger Kookaburra
Ein kugeliger, wuscheliger Kookaburra

Dandenong

 

Kleiner Hügel- bis Gebirgszug auf dem Stadtgebiet von Melbourne. Für dieses Wochenende hatten wir uns gemeinsam mit Dorothée und Jens den 1000 Steps-Track vorgenommen, in der Annahme, dass dieser etwa 10 km lang sein und knapp 4 h dauern würde.

Als wir nach knapp drei Stunden (einschließlich laaaanger Mittagspause) dann schon wieder am Auto standen, waren wir um folgende Erkenntnisse reicher:

a) Flipflops statt Wanderschuhe und eine Flasche Wasser statt ganzem Rucksack hätten es wohl auch getan.

b) Die Kalorienbilanz des Tages war wohl eher negativ, will heißen mehr genascht als verbrannt. ;-)

c) Die Vogelwelt in den Dandenongs ist mal echt beeindruckend: Rosellas, Lyrebirds und Kookaburras, meine neuen Lieblinge, kreuzten unsern Weg!

d) Und zu guter Letzt natürlich: Irgendwie hatten wir bei der Planung unseres Weges wohl was falsch gelesen...

Weil's so schön ist zum Abschluss noch ein Bild vom St Kilda Pier
Weil's so schön ist zum Abschluss noch ein Bild vom St Kilda Pier

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